Neue Carolabrücke für Dresden
Am 26. Mai hatten wir die Gelegenheit, dem Begleitgremium der Landeshauptstadt Dresden unseren Entwurf für die neue Carolabrücke zu präsentieren.
Unser Entwurf greift die Idee der historischen Carolabrücke auf und entwickelt sie zeitgemäß weiter. Die charakteristischen „Brückaugen“ bewahren die vertraute Silhouette im Stadtbild, während Stadtbalkone auf den Strompfeilern neue Verweilmöglichkeiten mit Blick auf Elbe, Altstadt und Neustadt eröffnen. Zahlreiche Anregungen aus dem Bürgerdialog sind bereits in die Planung eingeflossen – und werden auch in den kommenden Projektphasen weiterhin Berücksichtigung finden.
Ein zentrales Anliegen war es für uns, eine Brücke zu konzipieren, die nicht nur gestalterisch überzeugt, sondern auch zügig, wirtschaftlich und nachhaltig für Dresden realisierbar ist. Die gewählte Konstruktion ermöglicht eine abschnittsweise Bauausführung mit frühzeitigen Teilinbetriebnahmen, erfüllt die Anforderungen des Wettbewerbs und ist ohne Planfeststellungsverfahren umsetzbar. Die bestehende Verkehrsführung einschließlich der vorhandenen Haltestellen kann dabei weitgehend erhalten bleiben. Das spart Zeit, senkt die Kosten und minimiert Eingriffe in den Stadtverkehr.
Herzlichen Dank an die Landeshauptstadt und an die Bürgerinnen und Bürger für ihre wertvollen Impulse sowie an unsere Planungspartner Ingenieurbüro Grassl, gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner und Jordi Keller Pellnitz Architekten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.