Neubau des Tunnels Cornbergs nimmt Fahrt auf
150 Jahre nach Inbetriebnahme des Cornberger Tunnels auf der Strecke Frankfurt (Main) – Göttingen entsteht südlich des Bestandstunnels in paralleler Lage der neue zweigleisige Tunnel. Die Gleise im Bereich des Tunnels sowie am Bahnhof Cornberg müssen deshalb leicht nach Süden verschwenkt werden. Durch die neue Gleislage muss auch der angrenzende Forstweg auf circa 60 Metern Länge seitlich verschoben werden.
Die vorbereitenden Arbeiten für den Tunnelbau sind nun in vollem Gange. Ende letzter Woche wurden die Bohrpfahlarbeiten für das Portalbauwerk im Voreinschnitt Ost fertiggestellt. Somit wurde ein weiterer wichtiger Zwischenschritt für den Neubau des Cornberger Tunnels erreicht.
Als nächstes folgen die Herstellung von Kopf- und Randbalken, sowie Steifen in Stahlbetonbauweise, damit der Aushub zwischen den Bohrpfählen beginnen kann. Von Oberkante der ersten Aussteifung bis zur Baugrubensohle werden ca. 18 Meter ausgehoben. Die Bohrpfahlwände werden permanent mittels Mikropfählen rückverankert, da sie Teil des endgültigen Portalbauwerks sind.
Gemeinsam mit der Bernd Gebauer Ingenieur GmbH sind die Vössing Ingenieure für die Bauüberwachung dieser Maßnahmen als INGE BÜ Tunnel Cornberg im Auftrag der DBInfraGO verantwortlich. Durch den neuen 681 Meter langen Tunnel wird die Leistungsfähigkeit der Strecke langfristig aufrechterhalten und zudem der Fahrkomfort gesteigert.
Alle Projektbeteiligten freuen sich auf die nächsten Bauphasen.