Hitzewelle bringt Auffangstationen an ihre Grenzen – unsere Abteilung Umwelt hilft
Die extreme Hitze der letzten Tage hat es nicht nur uns Menschen schwer gemacht – auch viele Mauersegler-Küken sind vorzeitig aus ihren Nestern gesprungen, um sich vor der Überhitzung zu retten. Die Folge: Die regionalen Auffangstationen sind aktuell komplett überlastet.
Kurzerhand ist unsere Abteilung Umwelt eingesprungen und hat zwei hilfsbedürftige Küken bei sich aufgenommen. Seitdem sind die beiden vorübergehend Gäste in unserer Kölner Niederlassung – bis sie ausgewildert werden können oder ein Platz in einer Auffangstation frei wird.
Die beiden Mauersegler-Küken halten unsere Kolleginnen und Kollegen ganz schön auf Trab, da sie extrem pflegeintensiv sind und alle zwei Stunden eine Mahlzeit benötigen. Doch da unserer Abteilung Umwelt der Naturschutz ohnehin am Herzen liegt, ist es umso schöner direkte Unterstützung leisten zu können.
Gut zu wissen, falls man einen Jungvogel findet: Nicht jeder Findling braucht Hilfe – viele werden noch von den Eltern versorgt und sollten einfach nur beobachtet werden. Beim Mauersegler ist das anders: Er hält sich nie freiwillig am Boden auf – ein Fund dort ist also immer ein Hilfefall. Im Zweifel gilt: erst beobachten, dann die Wildvogelhilfe oder eine Auffangstation kontaktieren, bevor man selbst eingreift.
Wir hoffen sehr, dass wir die beiden kleinen Küken schnell wieder zu Kräften bringen können, um sie bald gesund und munter in die Freiheit zu entlassen.