Projekt:
Erneuerung Tunnel Hönebach

Leistungszeitraum:
2015 – 2020

Auftraggeber:
DB Netz AG

Projektvolumen:
115.000.000 €

Projektbeschreibung

Der 983 m lange Hönebach-Tunnel liegt auf der zweigleisigen, elektrifizierten Strecke 6340 von Halle (Saale) nach Bebra – Guntershausen im Regionalbereich Mitte zwischen den Bahnhöfen Hönebach und Bebra.

In der Regelbegutachtung (2013) wurde der Tunnel in die Schadenstufe 3 (Schäden und Mängel großen Umfangs) eingestuft. Der Hönebach-Tunnel ist demnach abgängig und mittelfristig zu erneuern.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden zunächst ca. 10 Varianten als mögliche Ersatzmaßnahmen untersucht. Die zwei wirtschaftlichsten Varianten wurden im Rahmen der Vorplanung tiefergehend betrachtet.

Als Vorzugsvariante ist schließlich der Ersatzneubau in Parallellage als zweigleisiger, elektrifizierter Tunnel mit einer festen Fahrbahn als Oberbau empfohlen worden. Die Herstellung des Tunnels ist als konventioneller Vortrieb geplant. Unter Berücksichtigung der Bedarfsplanmaßnahme ABS/NBS Hanau - Würzburg/Fulda – Erfurt wurde zusätzlich eine Lösung ausgearbeitet, welche auch in den Voreinschnittsbereichen eine höhere Geschwindigkeit von durchgehend 160 km/h ermöglicht.

Die Planung beinhaltet neben dem Tunnelbauwerk auch die umfangreiche Sicherung der Portalbereiche und Voreinschnitte mittels rückverankerten Bohrpfahlwänden, den Umbau des Bahnhofs Hönebach sowie den Abbruch und Ersatzneubau einer Straßenüberführung inkl. Tiefgründung der Widerlager sowie die zugehörige Baustellenlogistik. Der Planungsumgriff beträgt insgesamt ca. 3,5 km.

Ingenieurleistungen

  • Machbarkeitsstudie
  • Objektplanung Verkehrsanlagen, Lph 1 - 2 (optional 3 - 4)
  • Objektplanung Ingenieurbauwerke, Lph 1 - 2 (optional 3 - 4)
  • Fachplanung Tragwerksplanung, Lph 2 (optional 3 - 4)
  • Risikomanagementverfahren nach CSM-Verordnung
  • Erstellen der TSI-Prüfunterlagen
  • koordinierte Kabeltrassenplanung